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Landesverband Sachsen der Kleingärtner e.V.

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Kleingärten sind ein Bestandteil der Heimat

Solch eine große Resonanz finden nur wenige Präsentationen, mit denen sich Institutionen und Verbände in den Räumen des Sächsischen Landtages einem möglichst breiten Publikum vorstellen: Vom 20. Februar bis 19. März 2008 ist hier die Ausstellung des Landesverbandes Sachsen der Kleingärtner „Kleingärten - Teil unserer sächsischen Heimat“ zu sehen. Mehrere Hundert Besucher des Landtages sowie zahlreiche Landespolitiker nutzten in den ersten Wochen die Gelegenheit, sich intensiv mit dem sächsischen Kleingartenwesen zu befassen. Einen besonderen Anziehungspunkt der Ausstellung bildete das Modell einer Kleingartenanlage im Maßstab 1:22,5 das im vergangenen Jahr im Rahmen einer ABM-Maßnahme in Chemnitz entstanden war. In über 3.500 Arbeitsstunden hatten behinderte Arbeitnehmer mit viel Liebe zum Detail eine Kleingartenanlage mit Parzellen, Lehrgarten, Vereinsheim und Kinderspielplatz „en miniature“ gestaltet. Dieser Aufwand hat sich gelohnt, wie es nicht zuletzt auch viele lobende Kommentare der Betrachter im Bürgerfoyer bestätigt haben. Diese Kleingartenanlage im Kleinformat war bei der Präsentation der Ausstellung im vergangenen Herbst im Eingangsbereich zum SMUL noch nicht zu sehen gewesen. 

 

Die Ausstellung war am 20. Februar 2008 von der stellvertretenden Landtagspräsidentin Regina Schulz eröffnet worden, die den fast 100 Teilnehmern der Feierstunde die Grüße des Landtagspräsidenten Erich Iltgen überbrachte. „Das Kleingartenwesen in Sachsen kann seit der Gründung des Landesverbandes im Jahre 1907 auf große und fruchtbare Traditionen verweisen, die bis heute behauptet werden konnten“, stellte sie fest. „Auch weil rund 540.000 Bürger und damit jeder vierte Sachse unmittelbar oder mittelbar mit einem Kleingarten verbunden ist, gehört es zu den Pflichten des Freistaates und der Kommunen, das Kleingartenwesen zu erhalten und zu schützen.“ Sie verwies auf die jahrelange gegenseitige Information und produktive Zusammenarbeit zwischen ihrem Haus und dem LSK, die es künftig fortzusetzen gelte. 

 

LSK-Präsident Peter Paschke betonte, dass es enorm wichtig sei, auch mit Hilfe solcher Ausstellungen für eine Akzeptanz der Positionen der Gartenfreunde zu ringen und eine öffentliche Lobby bei staatlichen und kommunalen Institutionen zu ringen. „Uns war vor allem daran gelegen, in dieser Exposition die Etappen fördernder Rahmenbedingungen seit 1990 besonders hervorzuheben - denn der LSK-Vorstand kann auf eine positive Entwicklung und einen hohen Grad der förderlichen und partnerschaftlichen Haltung innerhalb der Landesregierung, des SMUL und des Landtages verweisen.“ Zugleich sei die Ausstellung als ein großes Dankeschön für Aktive, Freunde und Förderer des Kleingartenwesens zu verstehen, zumal alles, woran sie erinnern will, letztlich das Werk ehrenamtlicher Arbeit sei.

 

Beim Eröffnungsrundgang kamen Regina Schulz und LSK-Präsident Peter Paschke (L) mit dem ältesten aktiven Vereinschronisten Herbert Dutscheck (2.v.1.) aus Chemnitz ins Gespräch.

Weitere Impressionen von der Ausstellung

Text und Fotos: Peter Salden