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In diesen Wochen werden die Steinobstarten Pflaume, Sauerkirsche und Pfirsich sowie die Beerensträucher ausgelichtet. Aber "pitzeln" Sie nicht an den Bäumen herum. Es sollen die störenden Äste an der Basis entfernt werden. Das ist besonders bei den Pfirsichen zu beachten. Lange Triebe brechen sehr schnell ab. Bei den Tomaten ist es weiterhin wichtig, die Geiztriebe rechtzeitig zu entfernen. Achten Sie dabei auch auf den Befall mit Pilzkrankheiten. Im Handel gibt es eine große Anzahl guter, organischer Tomatendünger. Auch Flüssigdünger sind gut geeignet. Achten Sie beim Wässern darauf, dass die Blätter trocken bleiben. Entfernen Sie spätestens jetzt die unteren Blätter der Tomatenpflanzen. Hier könnte es sich, wenn sich da braune Flecken bilden, um die gefährliche Braunfäule handeln. Wenn Sie sich eine Überdachung bauen, dann wachsen Ihre Pflanzen besser und gesünder. Es sind schon viele Tomatendächer in den Gärten zu sehen. Der August ist der typische Erntemonat. Wenn Sie gut geplant haben, reifen die Gemüse- und Obstarten nicht alle auf einmal. Wenn Sie selbst im Anzuchtbeet aussäen, dann tun Sie das im Abstand von zwei bis sechs Wochen - je nach Jahreszeit und Sorte. Jetzt wird der Winter-Kopfsalat ausgesät. Dessen Ernte erfolgt erst im nächsten Frühjahr. Es gibt auch genügend Gemüsesorten, die - jetzt ausgesät - noch in diesem Herbst geerntet werden. Achten Sie beim Kauf von Samen immer auf die Rückseite der Samentüte. Dort stehen die Saat- und Erntezeiten. Um eine gute Qualität bei den Speisekürbissen zu erreichen, sollten nicht zu viele Früchte an der Pflanze wachsen. Die Anzahl ist bei den Sorten unterschiedlich. Wenn die Früchte eine Größe von etwa 10 cm haben, können überzählige Früchte und die Ranken nach dem zweiten Blatt entfernt werden. Sollten Sie planen, sich im Herbst neue Obst- oder Ziergehölze in den Garten zu pflanzen, dann achten Sie - besonders bei Obstgehölzen - auf die richtigen Sorten. Es gibt inzwischen bei vielen Arten auch krankheitsresistente Sorten. Das erspart oft eine teurere Pflanzenschutzbehandlung.
Johannes Kube, Landesgartenfachberater |
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