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Landesverband Sachsen der Kleingärtner e.V.

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02.05.2012 14:14

LGS in Löbau ist eröffnet

Hier finden Sie Informationen und Eindrücke vom Ausstellungsbeitrag des LV Sachsen der Kleingärtner......[mehr]

23.03.2012 00:00

Problembehebung

Leider kommt es beim Aufruf einiger Seiten immer wieder zur Fehlermeldung "Internal......[mehr]

25.01.2012 12:04

Vortragsangebote Bartholomay

Gartenberaterin Helma Bartholomay bietet unseren Verbänden und Vereinen auch in diesem Jahr......[mehr]

„Weht im Mai der Wind aus Süden, ist uns Regen bald beschieden“

Seit einigen Jahren werden in Kleingärten wieder vermehrt Kartoffeln angebaut. Frisch geerntet, mit Butter und Salz, schmecken sie einfach unvergleichlich. Foto: Philipp

Und weiter geht es mit dem Pflanzen von unserem Lieblingsgemüse. Aber Vorsicht! Im Mai können immer noch Frostnächte auftreten. Wir wissen alle, dass die Eisheiligen in diesem Monat anstehen. Diese drei Herren Pankratius (am 12.), Servatius (am 13.) und Bonifatius (am 14. Mai) sowie die kalte Sophie sind jedoch nicht immer pünktlich.

Aus diesen Gründen sollten die Wärme liebenden Pflanzen erst später ausgepflanzt werden. Kulturen, die durch den Nachtfrost geschädigt werden, sind im Laufe des Jahres gegen Krankheiten sehr anfällig, da die Kälte ihr Gewebe geschädigt hat. Halten Sie Flies oder Folie für aufgehende Saaten bereit.

Bei allen Pflanzarbeiten können Sie nun auch den Kompost im Wurzelbereich mit einarbeiten, am besten sollte dies reifer Kompost sein. Mulchkompost wird als Auflage um die Pflanzen genutzt. Aber denken Sie daran: Viele Pflanzen vertragen frischen Kompost "pur" nicht - also eine Pflanzschaufel voll in das Pflanzloch einarbeiten.

Haben Sie im Herbst Obstbäume gepflanzt? Dann wird es jetzt Zeit, die sich bildenden Fruchtansätze zu entfernen. Jetzt ist es erst einmal wichtig, dass der Obstbaum die Kraft für die gute Entwicklung bekommt. Dafür ist jeder Fruchtansatz störend - auch wenn es Ihnen schwer fällt.

Nun kommen wieder die Pflanzenschutzmaßnahmen auf uns zu. Wir wollen doch unser Gemüse und Obst im gesunden Zustand ernten. Lassen Sie bitte die Finger von chemischen Pflanzenschutzmitteln. Es gibt im Handel gute, pflanzliche Hilfsmittel, die unsere Nützlinge schützen - denn jetzt ist Vogelbrutzeit!

An trockenen Tagen dürfen wir nicht vergessen, gründlich zu wässern. Das bedeutet, dass einmal pro Woche 10 l Wasser auf den Quadratmeter ausgebracht werden. Nur kurzes Überbrausen bringt den Pflanzen nicht viel. Zum Gießen sollte der Vormittag genutzt werden. Vergessen Sie aber auch die Obstgehölze nicht.

Nun schlagen auch die Pilzkrankheiten bei den Rosen wieder zu. Die alten Rosensorten sind da besonders anfällig. Wenn Sie in Zukunft Rosen setzen, dann wählen Sie aus dem Sortiment der ADR-Rosen eine aus - diese sind sehr widerstandsfähig gegen die Pilzkrankheiten.

Wenn Sie Fragen dazu haben,dann wenden Sie sich bitte an Ihren ausgebildeten Gartenfachberater im Verein. Er hilft Ihnen gerne weiter.

Johannes Kube, Landesgartenfachberater

 


Gartentipp als gepacktes PDF-Dokument (DIN A4) zum Download für den Vereinsschaukasten:

schauk_05-2012.zip

290 K