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Landesverband Sachsen der Kleingärtner e.V.

Aktuelles:
02.05.2012 14:14

LGS in Löbau ist eröffnet

Hier finden Sie Informationen und Eindrücke vom Ausstellungsbeitrag des LV Sachsen der Kleingärtner......[mehr]

23.03.2012 00:00

Problembehebung

Leider kommt es beim Aufruf einiger Seiten immer wieder zur Fehlermeldung "Internal......[mehr]

25.01.2012 12:04

Vortragsangebote Bartholomay

Gartenberaterin Helma Bartholomay bietet unseren Verbänden und Vereinen auch in diesem Jahr......[mehr]

„Im November ist hinter jeder Staude ein anderes Wetter“

Nicht nur an Halloween spielt der Kürbis eine große Rolle. Er enthält Vitamine und Mineralstoffe in ausgewogener Zusammensetzung und wird in der Küche als vielseitig zuzubereitendes Gemüse immer beliebter. Foto: Philipp

Nun geht das Gartenjahr dem Ende entgegen. Aber noch nicht die Arbeit. Denken Sie an die Wintervorbereitung. Nun sollten Sie spätestens die Wasserfässer leeren. Dann werden diese auf den Kopf gestellt. Fest mit dem Boden verankerte werden wasserdicht abgedeckt.

Die meisten Wasserleitungen in den Gärten sind jetzt schon abgestellt. Entleeren Sie die Leitung gründlich und öffnen Sie alle Ventile bis zum Anschlag, damit über den Winter keine Frostschäden enstehen. Empfindliche Ventile können Sie sehr gut mit Sackleinwand einbinden und einen Folienbeutel daraufziehen.

Durch die ersten Fröste im Oktober und November sind die meisten Insekten bereits abgestorben. Oft überwintern nur die Larvenstadien und die Eier. Für unsere heimischen Vögel wird das Nahrungsangebot daher knapp. Eine Fütterung der Vögel hängt aber von der Witterung ab. Füttern Sie bitte nur bei geschlossener Schneedecke - und dann nur die richtige Vogelnahrung an einem trockenen Ort.

Einige Pflanzenarten brauchen Winterschutz. Denken Sie an Kiwi, Salbei, Artischocken oder auch an den Lavendel. Obstbäume können jetzt den Baumanstrich bekommen, damit die Rinde nicht platzt. Gemüsemieten müssen, wenn keine Schneedecke vorhanden ist, mit Polsterfolie gesichert werden.

Die Obstlager sind nunmehr regelmäßig zu kontrollieren. Faulende Früchte sollten Sie schnellstens entfernen. Zudem ist es ratsam, solche Früchte, die Anzeichen zu erkennen geben, dass sie in Kürze befallen sind, zu entfernen und zu verwerten. Haben Sie mit Stippe befallene Früchte, sollten Sie im Frühjahr mit einer flüssigen Kalkung an dem Baum Abhilfe schaffen. Es gibt aber einige alte Sorten, die dennoch sehr anfällig sind.

In dieser Zeit wird das Steinobst nicht geschnitten. Beim Kernobst ist das anders. Vergreiste Apfel- und Birnenbäume, die geringen Neuwuchs und kleine Früchte haben, können jetzt verjüngt werden. Der Schnitt kurz nach dem Blattfall schwächt die Nährstoffreserven nicht, und die Bäume treiben wieder stark aus. Schnittflächen sind mit Wundverschluss zu behandeln.

Bei diesem Rückschnitt achten Sie bitte auch auf krankes Holz und Schädlingsbefall. Mit Obstbaumkrebs befallenes Holz aus dem Garten entfernen und nicht häckseln und kompostieren. Zum Schluss lockern Sie noch einmal ganz flach die Baumscheiben und mulchen Sie diese.

Wenn Sie Fragen dazu haben, dann wenden Sie sich bitte an Ihren ausgebildeten Gartenfachberater. Er hilft Ihnen gerne weiter.

Johannes Kube, Landesgartenfachberater

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Gartentipp als gepacktes PDF-Dokument (DIN A4) zum Download für den Vereinsschaukasten:

Schauk_11-2011.zip

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