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Landesverband Sachsen der Kleingärtner e.V.

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Landeswettbewerb 2017 ausgeschrieben

LfULG und LSK schreiben gemeinsamen Landeswettbewerb "Gärten in der Stadt" 2017......[mehr]

23.10.2016 09:53

Verbesserte Versicherungsbedingungen

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02.10.2016 09:28

LSK beim „Tag der Sachsen“ 2016

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Der „Garten der Generationen“ auf der LAGO 2006 nimmt Gestalt an

Die Bauarbeiten für die Realisierung des „Gartens der Generationen" auf der 4. Sächsischen Landesgartenschau 2006 in Oschatz haben inzwischen begonnen. Die­ses Projekt des LSK soll vor allem der Natur‑ und Umwelterziehung von Kindern und Jugendlichen dienen. Nach der Rücksendung der Ausschreibungsunterlagen hat die Firma Müller Garten‑ und Landschaftsbau GmbH Oschatz den Zuschlag für die Ausführung der Arbeiten erhalten, die Unterzeichnung des Bauvertrages erfolgte im September. "Wir sind sehr froh, dass dieser in der Region ansässige Betrieb, der als Bauunternehmen und Baumschule bereits in der Vorbereitung der LAGO 2006 eingebunden ist das Vorhaben des LSK realisieren kann", betonte Präsident Peter Paschke bei der Vertragsunterzeichnung.

Dieses Vorhaben zur Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Natur‑ und Umwelt­schutz soll jede über die Ausstellungstage der LAGO hinaus wirken können. Zu diesem Zweck wird eine Dokumentation über den insgesamt 600 m² großen „Garten der Generationen“ einschließlich ökologischem Lehrpfad mit Hilfe von Studenten der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, Fachbereich Landschaftsgestaltung, erstellt die alle zwölf Wett­bewerbsarbeiten für dieses Projekt enthält und die beiden besten studentischen ausführlich vorstellt, auf deren Grundlage die Realisierung des LSK‑Projektes erfolgt. In einem Grundsatzbeitrag werden unter anderem die Kleingärten als wichtiges Element des öffentlichen

Grüns in den Kommunen vorgestellt, ihre ökologische Bedeutung erläutert sowie ihr Beitrag zur Er­haltung einer Artenvielfalt in Sachsen gewürdigt. Die insgesamt 24 Seiten umfassende Präsentation, für deren Erstellung und Druck beim sächsischen Umweltministerium Fördermittel beantragt wurden, soll während der LAGO interessierten Besuchern in einer Auflage von 10.000 Exemplaren zur Verfügung stehen.

 

Siegerprojekt im studentischen Wettbewerb

Beim Betreten des Rundweges gelangt man als erstes in den Bereich der ökologischen Kleingartenbewirtschaftung. Auftakt bildet hier eine miniaturisierte Streuobstwiese. Diese stellt mit ihren Obstgehölzen und einer Wildkräuterwiese eine Alternative für eine ökologische Bewirtschaftung dar. Wichtiger Grundsatz ist der Einsatz natürlicher Materialen, wie z.B. bei der Ausgestaltung eines Ruheplatzes mit Naturstein. Als Sitzmöglichkeit dient eine halbkreisförmige Natursteintrockenmauer. Mit ihren Hohlräumen bietet sie nicht nur Polsterstauden einen Standort, sondern ist zudem Rückzugsort für verschiedene Kleintiere. Diese sind ein wichtiger Faktor in der natürlichen Schädlingsbekämpfung.

Das sich anschließende Thema beinhaltet die Gartennutzung für Senioren und Mobilitätsbehinderte. Hier sind vor allem die Aspekte der Ruhe, der Erholung und der entspannten Arbeit verwirklicht. Dieses erfolgt einerseits durch die Anlage eines schattigen Sitzplatzes. Andererseits garantiert der Anbau in Hochbeeten eine für diese Zielgruppen gerechte Bewirtschaftung. Die Ausbildung des Hochbeetes erfolgt durch Weidengeflecht. Die an der Stirnseite angebrachte Plexiglasscheibe ermöglicht den Einblick in den Schichtenaufbau eines Hochbeetes. Die Wiesenfläche, die von Obstgehölzen begrenzt ist, bietet zusätzlich Platz zum Verweilen mit Blick auf das angrenzende Staudenbeet. 

Im Zentrum des ellipsenförmigen Rundweges wird die Thematik der Gartennutzung für Familien mit Möglichkeiten der Erholung für Erwachsene sowie die spielerische Integration der Kinder in die Gartenarbeit. behandelt.

Der Anbau von Obstgehölzen in verschiedener Form dient sowohl dem Sicht- und Sonnenschutz als auch dem Verzehr.

Hinter dem Lehmhaus befindet sich ein Lehrpfad, welcher der Naturbildung dient. Dieses geschieht durch unterschiedliche Wegebeläge wie Rindenmulch, Sand, Rollkies und Laub. Zusätzlich werden mittels durchdachter Pflanzungen Geruchsund Geschmackssinn angeregt. Die Pflanzenauswahl in den Themengärten greift auf die Verwendung von Arten zurück, die sich mit ihren Blüten und Früchten im Farbspektrum gelb-orange-rot befinden.

 

Bilder vom Stand der Arbeiten November 2005